Rezensionen

Stimmen zu Seelenfrieden. Eine Suche

Blog homeiswheretheboysare.com:

«Durch die Ablehnung kirchlicher Dogmen hat sich das Gottesbild für Maja Peter unwiderruflich verändert. Dafür zieht sie Dinge hinzu, die keiner Institution bedürfen. Auf Grund ihrer Erfahrungen ist ein sehr persönliches Buch über Spiritualität entstanden. Es ist kein Leitfaden, enthält aber viele wohlwollende Anstupser, die den Leser ermutigen möchten, den Seelenfrieden in sich selbst zu entdecken. Und genau so soll es wohl auch sein, denn missionieren möchte Maja Peter nicht: “Gehen und sehen muss aber jeder selbst.”»
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Stimmen zu Wo sich Gott verbirgt

Schriftsteller und Lyriker Klaus Merz:

«Ein starker, luzider Text zum Thema! – Und natürlich freut es mich darüber hinaus, dass Sie mein Gedicht zu seinem Begleiter gemacht haben.»

Journal 21/Urs Meier:

«Es ist die Schriftstellerin, die dem Band das Highlight aufsetzt. Maja Peter geht aus von der genauen, vielschichtigen und sensiblen Lektüre der biblischen Vorlage. Sie entwickelt daraus den zielsicheren Bau und die sorgfältige Ausarbeitung ihrer Rede. All das geschieht auf einem Niveau, das man sich als Vorbild für die Predigtpraxis der reformierten Kirche wünscht.»journal21.ch

Laudatio von Pfarrer Dr. Niklaus Peter:

«Maja Peters Predigt ist anzumerken, dass sie keine falsche Unmittelbarkeit sucht, dass sie theologische Kommentare studiert hat, dass sie aber genau das tut, was Literatur tut: nämlich der Sprache vertrauen und misstrauen, und also selber Wege und Worte suchen zwischen Alllmachtsphantasien und Ohnmachtserfahrung. Und grossartig, wie ein Klaus-Merz-Gedicht den Resonanzraum ihrer Reflexion bildet, ohne dass der Text selbst zitiert oder ausgelegt würde.»

Stimmen zu Nochmal tanzen

Tages-Anzeiger/Der Bund:

«Maja Peter kann, was sie will.
Der zweite Roman der Zürcher Autorin überzeugt.
(…) Auf jeden Fall ist Maja Peter eine erfreuliche Erscheinung in der Schweizer Literatur (…) Die Zürcherin steht in der Mitte des Lebens, ihre beiden neuen Heldinnen am Anfang und am Ende. In beider Seelenlage weiss sie sich überzeugend hineinzuversetzen; beide gewinnen auch sprachlich eine eigene Physiognomie, und doch spricht immer unverkennbar eine Dritte: die Autorin. (…) Maja Peters Stil ist gekonnt einfach, also nicht banal, sie vermeidet Stereotypen, ohne ihre Heldinnen allzu origniell auszustaffieren. Auf überzeugende Weise findet sie einen Weg zwischen Betrachtung und Einfühlung. Ihr Satzrhythmus ermöglicht es, sowohl die tastende Gelassenheit Alice’ als auch die Affektströme der gerade der Pubertät entwachsenen Fleur aufzunehmen.» pdf Bund

Frankfurter Allgemeine Zeitung:

«Ein wunderbares Buch über Jung und Alt – und über die Sehnsüchte, die alle Generationengrenzen überschreitet.»  http://literaturkalender.faz.net/

NZZ:

«In Fleurs Suche nach einem eigenen Leben und in Alices Neubeginn als Liebende kristallisieren sich die grossen Lebensthemen – Liebe, Jugend, Alter, Tod, Verlassenwerden und Freundschaft – unangestrengt und doch zwingend. Treffend fängt die Autorin die Alltäglichkeit dieser zwei Leben in der mittelständischen Schweiz ein (…).
Die Freundschaft zwischen den Generationen hat in diesem Roman nichts Anbiederndes. Vielmehr ist der Erzählton geprägt von Standfestigkeit und Leichtigkeit – mithin Eigenschaften, die nicht nur die Tanzlehrerin Alice, sonderan auch die 44-jährige Autorin auszeichnen (…). Mit sicherer Hand führt Maja Peter durch die Szenen dieses Romans, prallvoll mit Leben, nüchtern im Ton. (…) Die Lektüre von Nochmal tanzen beschwingt.» Link zum Artikel; Rezension NZZ

Aargauer Zeitung/Schweiz am Sonntag:

«Ein halbes Leben hatte sich die Zürcherin Maja Peter Zeit gelassen für ihr Debüt – und das hat sich gelohnt. Mit Anfang vierzig schrieb die Journalistin und Dramaturgin 2011 über Eine Andere, die in Fremdbildern gefangen, kraft ihrer Schreibe sich selbst entdeckt. Schlicht, aber ergreifend war das. Im neuen Roman Nochmal tanzen erweitert sie ihr Repertoire. (…)»

St. Galler Tagblatt

«Die Autorin Maja Peter, 44, hat offensichtlich Antennen zu Jung und Alt. Mit Emphatie und Witz schreibt sie über Berufssorgen, Familienknatsch, Liebesleben – und über Kunstprojekte beider Generationen.» St. Galler Tagblatt 30.11.13

Woz Literatur:

«In ihrem zweiten Roman führt die 44-jährige Zürcher Autorin Maja Peter zwei geistig wache und sensible Frauen zueinander: ein Pas de deux auf Zeit zweier unterschiedlicher Schicksalsgefährtinnen, die das Gefühl der eigenen “Unvollkommenheit” verbindet – und auch der Glaube an das kompromisslose Leben und Lieben. (…)
Nochmal tanzen  ist ein feiner Text gegen Kälte, Desilllusionierung und Sterblichkeit.»

Tagblatt der Stadt Zürich:

«Mit ihrem zweiten Roman Nochmal tanzen ist es ihr wiederum gelungen, eine intensive Geschichte zu erzählen, die bleibenden Eindruck hinterlässt. Weil sie mit wundersam altmodischer Ernsthaftigkeit die Unruhen des Lebens so unaufgeregt wie kraftvoll beschreibt.»

Sonntagszeitung:

«Sensibel und leicht beschwört die Schweizer Autorin Maja Peter, 44, in ihrem neuen Roman, dass weder Resignation noch Stillstand Sinn ergeben. Ein Charmantes Plädoyer für den Dialog zwischen den Generationen.»

Die Süddeutsche:

«Nochmal tanzen von Maja Peter (ist) ein kleiner, sehr schöner Kurzroman über die Freundschaft zwischen einer Schülerin und einer alten Tänzerin, der dennoch ein Gegensatz zu „Mausmakis blaue Pumas“ ist. Denn dieses Buch ist unheimlich still, sehr zaghaft erzählt. Dennoch geht es um ähnliche Motive: um das Festhalten an der Jugend, der Unsicherheit beim Jungsein, um die Suche nach Gott, um Familienprobleme, Liebe und Sex, “Adele” oder “Bon Iver”. Es ist eine Geschichte, die in poetischen Bildern erzählt wird.» Link zum Online-Artikel

Radio SRF3:

«Es ist die Selbstverständlichkeit, die diesen Text so gut macht. Maja Peter tastet nicht, sondern führt mit sicherer Schreibe durch das Buch. (…)
Maja Peter überspannt den Bogen nicht, schreibt feinsinnig, sorgfältig und schafft, was nicht immer gelingt: Aus dem Alltäglichen Literatur zu machen. Sie gibt dem Feinen, das uns im Kleinen umtreibt, eine Bedeutung.» Link zum Online-Artikel

EKZ Bibliotheksdienst:

«Sprachlich herausragend und mit dem Blick für das Wesentliche lässt Maja Peter uns teilhaben an den Veränderungen, die Alice und Fleur durchleben. Ein großartiges Buch mit aktuellem Realitätsbezug, dem viele Leser zu wünschen sind.»

Viceversa Literatur:

«Nochmal tanzen ist sowohl ein schlanker wie auch thematisch dichter Roman. Er spricht Liebe im Alter und die Erfüllung im Beruf ebenso an wie die Macht religiöser Sekten oder Jugendsuizid. Dennoch kommt in Maja Peters zweitem Prosawerk nie ein Gefühl von Unruhe oder Oberflächlichkeit auf. Ganz im Gegenteil. Nochmal tanzen nimmt sich Raum für Reflexionen, detaillierte Beobachtungen und die Schilderung alltäglicher, kleiner Handlungen, die das Figurenpersonal letztlich charakterisieren und beseelen. Die direkte Rede wird oft verwendet, Briefe bereichern den Text und eingestreute Erinnerungen geben Einblick in die Vergangenheit der Figuren. Daraus entsteht ein fein strukturiertes, leichtfüssiges Geflecht aus vielfältigen Textformen.» Zum Online-Artikel

Stimmen zu Eine Andere

Wochenzeitung WOZ:

««Eine Andere» ist aus einer inneren Notwendigkeit entstanden. Maja Peter, die 2010 den Studer/Ganz-Preis für das beste Prosadebüt erhalten hat, ist eine Stimme, die wir uns merken sollten.»

Tages-Anzeiger/Der Bund:

«Maja Peter hat Einfühlungs- und Ausdrucksvermögen, und beides kommt ihrer Hauptfigur zugute. (…) Das Kapitel “Vorgesetzt” zeigt ein Grossraumbüro, in dem sich die Chefin, aus deren Perspektive hier erzählt wird, zwischen Kontrollwahn und Unsicherheit selbst zerreibt. Der Büroalltag als Quelle der Paranoia: ein Höhepunkt des Buchs. Die Angestelltenperspektive, ein paar Seiten weiter, ist nicht attraktiver: Ein Schritt neben den unausgesprochenen Verhaltens- und Erwartungskodex, und man ist draussen. (…)
Dieser Band ist ein Talentbeweis: Sie kann hinschauen, und sie kann schreiben.»

Aargauer Zeitung/SDA/Der Landbote:

«Die Gattung Roman verheisst eine stimmige, auserzählte Geschichte mit Anfang und Ende. Die Zürcher Journalistin und Autorin Maja Peter will diese Erwartungen in «Eine Andere» nicht einlösen. Ihre namenlose Protagonistin ist auf der Suche nach einem eigenen Leben. Doch wo damit beginnen in einem zerstückelten Dasein?
(…)
Maja Peters Roman voller Auslassungen wirkt in seiner Anlage unspektakulär. Die Autorin findet aber für die tägliche Entfremdung eine stimmige, dichte Sprache, die Eindruck macht.»

Neue Zürcher Zeitung:

«Ganz allmählich entsteht aus den nur lose motivisch miteinander verbundenen, in sich geschlossenen Erzählungen das Bild einer Frau, die sich nach einer namenlosen Freiheit sehnt. Die davon träumt, “niemandem gefallen, nichts erfüllen zu müssen”. Und die doch zwanghaft in ihr Leben verstrickt ist. Maja Peter hat dafür starke Bilder und eine ganz unangestrengte Sprache gefunden.»

Radio DRS3:

«Mit ihrem intimen Debütroman schenkt Maja Peter der Literaturwelt eine sensible Frauenfigur, die in der heutigen Zeit erschrieben wurde und sich mit einem allzeit brisanten Thema auseinanersetzt.
Die 1969 in Zürich geborene Autorin stellt uns ihre weibliche Hauptfigur in verschiedenen Kapiteln vor. Mit jedem Kapitel lernen wir eine andere Facette ihrer Befindlichkeit kennen, quer durch verschiedene Lebenszeiten- und Situationen. Einmal erleben wir sie im Fitnesszenter, einmal im Büro.
Bewusst und unbewusst schleift sie sich immer wieder an der Frage, wer sie ist und was sie glaubt, in den betreffenden Situationen sein zu müssen. Ein immerwährendes Thema: Die Frage nach der eigenen Identität. Das Buch spiegelt die Frage an aktuellen Beispielen, die uns vertraut sind wie Jobsuche oder das Werben um Liebe.
(…)
Ein vielschichtiges Debüt mit intensivem Sprachrhythmus – die Mischung machts: Die langen Sätze verleiten zu Assoziationen, die kurzen Sätze lassen keine Doppeldeutigkeit zu.»

Basler Zeitung:

«Das Werk besticht nicht durch neue Aussagen, sondern durch bekannte Gewöhnlichkeiten. Maja Peter erkennt das Nennenswerte im Allgegenwärtigen und formuliert Normales speziell.»

Frankfurter Allgemeine Zeitung:

«Die innere Verspannung der Figur spiegelt sich so in einem fragmentarischen, experimentellen Text. Darin versucht die Protagonistin immer wieder Erinnerungen an eine schwierige Kindheit schreibend festzuhalten, die ihr oft nur vage vorschweben: “Es gelingt mir nicht, Gesichter zu identifizieren.” Den Schutzumschlag ziert entsprechend ein fast gesichtsloses weibliches Porträt.”»

Denkbilder:

«Auch wenn die weibliche Protagonistin (…) zu hellsichtig ist, um ihre Lebensentwürfe so selbstbewusst auszuprobieren wie Max Frischs blinder Gantenbein, beherrscht beide Romanfiguren gleichermassen das schwierige Thema der Identitätskonstruktion.
In Fremdbildern gefangen und gespiegelt, wird das Schreiben zum letzten Machtmittel. Dabei sind es die engmaschigen Alltags- schilderungen, durch welche Eine Andere mehr und mehr an Profil gewinnt, ohne dass man dabei in ihr wahres Innere blicken kann. Maja Peters Roman zeigt eindrücklich, wie Identität von aussen entworfen wird, und bleibt damit selbst ein Entwurf. Neu ist diese Form des Schreibens, die das Thema des modernen Ichs zum Thema hat, nicht. Doch ist die Art, mit der Maja Peter dem Schreiben die Kraft der Selbstermächtigung zurückgibt, schlicht und ergreifend.»

Radio Stadtfilter/Seitenwind:

«Ich habe mich in verschiedenen Szenen wiedererkannt.»

Sonntag/Leben und Glauben:

«Maja Peter versteht es in ihrem Erstlingsroman, mit wenigen Sätzen Welten zu öffnen, die den Leser, die Leserin sofort in den Kern der Figuren  ziehen. (…) Vor allem aber lässt dieser moderne und sehr zeitgenössische Roman den Lesenden viel, viel Raum zum Spiel mit den eigenen Gedanken.»

Schweizer Familie:

«Scharfsinnig, präzis und schonungslos verwebt Maja Peter Momentaufnahmen zum Leben einer engagierten, feinfühligen Frau, die aneckt und gefällt, die liebt und kämpft, die sich schreibend erfindet und sucht.»

Context Magazin:

«Maja Peter erzählt präzise und eindrücklich. Und als Leserin oder Leser folgt man ihr gerne an immer wieder neue Stationen und Schauplätze im Leben ihrer Protagonistin.»

Deutscher Bibliothekservice:

«Wie in einem Kaleidoskop wird der Fokus in jedem Kapitel auf einen Aspekt ihres Lebens gelegt, während der Rest verschwommen und undeutlich ist. Es bleibt die Erkenntnis, dass einige Facetten des Menschen immer undeutlich sein werden, auch wenn man jemanden zu kennen glaubt. Ein gelungenes und preisgekröntes Debüt, kurz und zügig geschrieben, bei dem es viel zwischen den Zeilen zu entdecken gibt.»

Jury des Studer-Ganz-Preises 2010:

«Maja Peter gelingt es, die auf den ersten Blick lose zusammenhängenden Geschichten durch Verbindungen und Bezüge zu einem Ganzen zu verknüpfen. Die sprachliche Gestaltung, die ganz unauffällig einen tiefen Einblick in dieses Leben gewährt, überzeugte die Jury.» Die  vollständige Würdigung finden Sie unter www.studerganzstiftung.ch .

Aus der Laudatio der Schriftstellerin Kristin T. Schnider:

«Sind aber Arbeits- und Familienwelt Eckpfeiler des Lebens, was bleibt zu tun, wenn sie bröckeln, Väter davonlaufen, Mütter zurückgewiesen werden und Arbeitslosigkeit schleichend die bisherigen wenn auch nicht geliebten aber sicher scheinenden Gewohnheiten und Gewissheiten erodiert. (…)
So gelingt es der Autorin das so genannt unauffällige und somit „uninteressante“ Leben immer wieder einem Sog ins Unhäusliche, Un-Heimliche, auszusetzen.»